Nov 262012
 

Von Natalie Dayekh

Zum 4. „Tag der Medienkompetenz im Landtag NRW“ eröffnete Carina Gödecke, die Präsidentin des Landtages NRW,  die Begrüßung der teilnehmenden Abgeordneten, Austeller, interessierten  Kinder, Jugendlichen und allen anderen medienbegeisterten Menschen.

Passend zum Thema Medienkompetenz stellte sie die Frage, durch welche Medien die Anwesenden zu diesem Event fanden. Ob durch die sozialen Netzwerke oder durch die Zeitung – denn die verschiedenen Medien spielten für die Vermittlung von Informationen eine immer wichtigere Rolle.

Carina Gödecke erläuterte, dass eben jene Medien schon immer eine Rolle im gesellschaftlichen Diskurs gespielt hätten und sich dadurch Chancen, aber auch Risiken entwickelten, die es zueinander abzuwägen gelte. „Es gibt immer zwei Seiten der Medaille“, sagt Gödecke. „Man muss beide Seiten kennen, um zu wissen, wie mit der Medaille“ weitergearbeitet werden müsse.

Zu den Risiken gehöre nicht nur die fehlende Anonymität, sondern auch die kommunikative Kompetenz, die ausgereift werden müsse. Dabei steht für die Präsidentin fest, dass die Förderung der Medienkompetenz auch gleichzeitig die der Demokratiekompetenz ist. Durch Live-Übertragungen werden die Mitbürger und Mitbürgerinnen zum Beispiel über öffentliche Plenarkonferenzen informiert.

Was muss noch weiter getan werden? Ein weiterer zentraler Begriff ist für Gödecke „teilhaben“.  Die Diskussionen zum Tag der Medienkompetenz  werden unter anderem zu den Themen  „teilhaben“, „vertrauen“ und „lernen“  geführt.  Gerade wenn es um die aktive Beteiligung geht, muss überlegt werden, wie die Menschen an politischen Themen teilhaben und mitmischen können. Letztlich steht ihrer Meinung nach auch die Aufgabe im Mittelpunkt, Raum zu schaffen: Einen Raum für Menschen und Medien.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW, Dr. Angelica Schwall-Düren übernahm danach das Wort und erinnerte daran, dass Medienkompetenz eine unverzichtbare Schlüsselkompetenz darstellt. Diese müssten nicht nur Kinder, sondern Menschen jeden Alters erlernen. Sie sagt: „Medienkompetenz geht uns alle an und wird uns lebenslang begleiten“.  Der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, Karl Schultheis wurde von der Moderatorin  Nadia Zaboura über die “Aktionen vor Ort” interviewt, bei denen Medienprojekte aller Art von Politikern besucht und dokumentiert wurden. Anschließend erläuterte er, welche Ziele der Kultur- und Medienausschuss momentan verfolgt. Dazu gehören die Idee der Bürgermedien und die Steigerung der Initiative von Bürgern an der Poltik durch Medien.

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