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Cathrin Bengesser Projektbüro TdM c/o Grimme-Institut

Filmischer Rückblick auf die Aktionen vor Ort

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Dez 142012
 

Der Tag der Medienkompetenz fand nicht nur am 26. November 2012 im Landtag Nordrhein-Westfalen statt, sondern begann schon im September mit den „Aktionen vor Ort“, bei denen Abgeordnete in und rund um ihre Wahlkreise Projekte und Einrichtungen besuchten, die medienpädagogisch aktiv sind. Die Karte bietet einen Überblick über die insgesamt 15 Aktionen sowie die „Extra-„Aktionen, die weitere Abgeordnete selbst organisiert haben.

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Was bedeutet für Sie Medienkompetenz?

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Dez 132012
 

Ein Team des TV-Lernsenders nrwision sammelte am Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer Landtag persönliche Statements zum Thema Medienkompetenz. Die Interviewpartner reichten von Schülern bis zur Schulministerin Sylvia Löhrmann (GRÜNE). Gezeigt wurden die Statements im Anschluss an das Bühnenprogramm. Nun sind sie auch in Netz verfügbar.

Aus den Bildern des Tages produzierte nrwision auch eine Folge des Magazins „Flurfunk“, das im Programm von nrwision im Kabelnetz von Unitymedia zu sehen war und jetzt in der Medieathek von nrwision abzurufen ist.

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vertrauen, teilhaben, lernen – Die filmische Umsetzung der TdM-Themen

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Dez 122012
 

Nachdem die Debatten zu „vertrauen“, „teilhaben“ und „lernen“ am Nachmittag des Tags der Medienkompetenz in erster Linie mit Worten geführt wurden, illustrierten die Kurzfilme der drei Mediengruppen die Themen filmisch. Dabei zeigten sie in je zwei Minuten ihren eigenen, oftmals ganz praktischen, Blick auf die Fragen nach Vertrauen, Teilhaben und Lernen in der digitalen Welt.

vertrauen
„Vertrauen“ bekommt im Internet-Zeitalter eine neue Bedeutung. Denn wem kann man vertrauen, wenn fast jeder fast alles über einen wissen könnte? Student(inn)en des Instituts für Journalistik der Technischen Universität Dortmund produzierten ihren Kurzfilm im Rahmen der Lehrredaktion do1.tv und in Zusammenarbeit mit dem Lernsender nrwision.

teilhaben
Egal ob Bau einer Autobahn oder Schließung eines Spielplatzes – politische Entscheidungen betreffen oft jeden einzelnen von uns. Doch wie können Bürger an Entscheidungsprozessen teilhaben, mitreden und ihre Meinung öffentlich äußern? Medientrainer im medienpädagogischen Fachbereich des Bürgerhauses Bennohaus in Münster drehten unterstützt durch die ehrenamtliche Bürgerredaktion „Seniorama“ ihren Filmbeitrag zum Thema „teilhaben“.

lernen
„Lernen – aber wie? Und vor allem mit oder ohne Medien?“ Diese Fragen stellen die angehenden Erzieher(innen) vom Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl in ihrem Kurzfilm. Das Team der TV Lernredaktion „Pädders“ am Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl produziert auch ein regelmäßiges Fernsehmagazin zum Thema Erziehung.

 

 

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Mit dem Medienpass sicher durch die große Stadt „Internet“ navigieren

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Dez 102012
 

Das Internet ist wie eine Stadt aus Webseiten, bewohnt von „Internetsurfern“ und wie jede Stadt, so hat auch das Internet seine dunklen Seiten. Kommissar Eddie nimmt die Kinder mit auf eine Tour durch diesen Teil der Stadt. Sein Ziel: „Ich möchte, dass du dich am Ende unseres Streifzuges so gut auskennst, dass du weißt, wie du solche Orte meiden kannst oder wie du von dort schnell wieder weg kommst.“

MdL Thomas Nückel (FDP) und Lehrerin Anja Schuhmacher beobachten, wie die Viertklässlerinnen ein Internetquiz lösen.

Mit diesem Clip aus dem Angebot des Internet-ABC starten die Viertklässler von Anja Schuhmacher in ihre Arbeit mit dem Medienpass NRW an diesem Tag. Je nach ihrem eigenen Tempo bearbeiten sie Arbeitsblätter über die Datenautobahn oder lernen die Adressen der Netzstadt zu lesen. Andere Schüler nehmen die zwei Klassenrechner oder das iPad der Lehrerin zur Hilfe, um zum Beispiel im Netz Quizaufgaben zu lösen. Begeistert von der Schnelligkeit, mit der die Kinder mit der Technik umgehen und die für Grundschüler durchaus anspruchsvollen Fragen nach Internet-Protokollen oder Viren beantworten, schauen ihnen dabei MdL Thomas Nückel, Schulleiterin Petra Bommert, Wolfgang Vaupel (Geschäftsführer der Medienberatung NRW) und das TdM-Team über die Schulter.

Am Ende der Stunde hat Lea gelernt, wie ein Virenscanner funktioniert. Chris hat gelernt, dass man im Internet nie seine eigene Wohnungsadresse angeben sollte. Und auch an wen man sich bei Mobbing im Netz wenden kann, haben die Schüler(innen) erfahren. Mit diesem Wissen sind sie einem weiteren Sternchen in ihrem eigenen Medienpass näher. In den nächsten Wochen werden sie noch weiter zu den Gefahren im Netz arbeiten. Auch der Unterschied zwischen Information und Werbung steht für dieses Schuljahr noch auf dem Programm.

Erworbene Kompetenzen werden im Medienpass NRW mit Aufklebern dokumentiert.

Das anschließende Gespräch findet im Computerraum der Schule statt. An den neun Arbeitsplätzen, erklären Frau Bommert und Frau Schuhmacher, trifft sich z.B. einmal pro Woche die freiwillige Computer AG der Schule. Seit einem halben Jahr können die Schüler(innen) auch im Internet arbeiten. Einen Unterschied in den Vorerfahrungen und der Ausstattung mit Medien spüre man bei den Kindern schon, aber man versuche, diese auszugleichen, indem alle Kinder die Kompetenzen, die im Medienpass NRW angelegt sind, auch komplett mit den Medien der Schule und der Arbeit im Unterricht erwerben können. Sie planen, die Arbeit mit dem Medienpass auch auf weitere Klassen auszuweiten. Eine konkrete Aufgabe für den Kompetenzbereich „Präsentieren“ gibt es auch schon: Wenn die Vellwigschule nächstes Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert, sollen die Schüler einen Film dazu produzieren.

Dass die Kinder so viel Spaß an der Arbeit mit Medienpass haben und sich mit ihren Leistungen so identifizieren, freut Wolfgang Vaupel. Die Medienberatung arbeitet gerade an der Erweiterung des Medienpass-Angebots für die Sekundarstufe I. Interessierte Schulen können sich bereits für die Pilotphase anmelden. Wichtig in der Konzeption des Medienpasses war, nicht einfach ein weiteres vorgefertigtes Unterrichtsangebot zu schaffen, sondern Lehrer(innen) Tipps zu geben, wie sie selbst bereits vorhandenes gutes Unterrichtsmaterial finden können und damit ihre Arbeit zu den unterschiedlichen Kompetenzbereichen selbst gestalten können. Dass diese Arbeit an jeder Schule unterschiedlich aussieht, kann auch Thomas Nückel bestätigen. Er besuchte bereits acht Grundschulen, die mit dem Medienpass arbeiten.

Nicht nur die „neuen“ sondern auch alte Medien waren Thema in der 4b.

Deutlich wurde bei dieser Aktion vor Ort, dass Medien aus dem Alltag der Kinder nicht mehr weg zu denken sind und damit auch nicht mehr aus dem Unterricht. Dennoch, nur das Kind vor dem Computer macht noch keinen Lernerfolg. Wichtig ist, den Kindern die Fähigkeit zum kritischen Medienkonsum zu vermitteln.

Die Initiative „Medienpass NRW“ wird getragen von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) sowie der Medienberatung NRW.

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Dez 072012
 

„Hilfe, mein Kind hat Facebook!“, lautet der Titel eines der Medienkompetenzworkshops, die das Jugendinformations- und -bildungszentrum (Jib) Münster für Eltern anbietet. So oder so ähnlich könnte es aber auch am Telefon des Jibs klingen, wenn Eltern aus Münster Hilfe suchen, weil ihr Kind im Netz gemobbt wird, zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringt oder im Netz auf ungeeignete Inhalte stößt. Alli van Dornick und Kerstin Brandner wissen, welche Experten den Eltern in der Region helfen können, denn bei ihnen im Jugendinformations- und -bildungszentrum laufen die Fäden des medienpädagogischen Netzwerks „AG Medien“ zusammen. Die Arbeitsgemeinschaft Medien versteht sich einerseits als Koordinationsstelle, die Service für Münsteraner Bürger anbietet und andererseits als Kooperationsstelle für alle die, die diejenigen, die in der Region an dem übergreifenden Thema „problematischer Medienkonsum“ arbeiten. Mehrmals im Jahr treffen sich die Mitglieder, um sich über ihre Arbeit auszutauschen. So auch am 7. Dezember, diesmal mit Besuch aus dem Landtag Nordrhein-Westfalen.

MdL Prof. Thomas Sternberg (CDU) im Interview mit Center TV Münster.

MdL Prof. Thomas Sternberg, kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, hatte im Rahmen seiner Aktion vor Ort die Gelegenheit, die Spezialisten kennen zu lernen, die der Münsteraner Bevölkerung Angebote zu Themen wie Cybermobbing, Computerspielsucht oder sexualisierte Gewalt im Internet machen. Die Runde war dementsprechend groß: Von Ralf Bolhaar, Sozialarbeiter bei der Aids-Hilfe in Münster über Uwe Schnaubelt aus dem Kriminalkommissariat der Polizei Münster bis zu Dr. Stephanie Pieschl, die als Psychologin an der Westfälische-Wilhelms-Universität zur Wirkung gewalthaltiger Medien forscht, stellten sich die Mitglieder der AG Medien vor.

So unterschiedlich ihre Handlungsfelder, das Verständnis von Medienkompetenz ist ihnen gemein: Während Ende der 90er Jahre vor allem Technikkompetenz gegangen sei, also darum, Jugendliche an Medien heran zu führen, sagte Michael Geringhoff (Leiter des Jib), sei heute die Frage, wie problematisches Mediennutzungsverhalten verhindert oder ihm begegnetet werden kann. Diese Veränderung des Medienkompetenzbegriffs sieht auch Prof. Sternberg: „Früher war die Frage ‚Wie bediene ich Medien?‘, heute fragt man, ‚Wie gehe ich damit um?‘“ Das Problem, wenn es um die Vermittlung von Medienkompetenz in der Familie geht, sei aber: „Man steht da als Elternteil und möchte etwas Aufklärendes sagen, aber man erntet nur ein müdes Lächeln. Was tut man da?“ In Sachen Medien, sei es zu einer Umkehrung des Wissens gekommen, erklärte daraufhin Ralf Bolhaar: „Die Jugendlichen wissen einfach mehr als ihre Eltern. Da ist eine Begleitung nicht mehr unbedingt möglich.“ Dennoch ergänzte Stephanie Pieschl: Während die Jüngeren den Expertenstatus in Sachen Technik hätten, liege bei Eltern die Kompetenz bei der Medienkritik. Ziel müsse es trotz aller Probleme sein, Medien nicht zu dämonisieren, machte Prof. Sternberg deutlich.

Michael Gerinhoff (Leiter des Jugendinformations- und -bildungszentrums Münster und MdL Prof. Sternberg (CDU).

Im Gespräch mit den Expert(inn)en wurde klar, dass Medienkompetenz als Querschnittsaufgabe zu betrachten ist. Der Forderung nach einem Fach „Medienkompetenz“ erteilte Sternberg daher eine Absage. Genauso gehe es in einer Zeit jugendlicher Medienvollversorgung nicht darum, Schulen technisch auszustatten. Vielmehr sollten Medienfragen in bestehende Fächer integriert werden, lautete Sternbergs Vorschlag. Ralf Bolhaar sieht hier in der Sexualpädagogik ein Vorbild, denn diese fände nicht nur im Biologieunterricht statt, sondern werde auch in Soziologie oder Politik thematisiert. Der gemeinsame Wunsch der gesamten AG Medien: Medienerziehung sollte in Elternhaus und Schule so selbstverständlich sein wie Verkehrserziehung.

Zum Abschluss des Gesprächs wünschte sich Prof Sternberg von den Mitgliedern der AG Medien, Probleme aus ihrer medienpädagogischen Praxis regelmäßig an die Politik zu melden. Ebenso sprach Michael Geringhoff, die Einladung an den Abgeordneten aus, bei weiteren Treffen der AG Medien vorbei zu schauen.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Angeboten der AG Medien sowie Steckbriefe ihrer Mitglieder gibt es auf den Seiten des Jugendinformations- und -bildungszentrums Münster.

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Impressionen vom Tag der Medienkompetenz 2012

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Nov 282012
 

Fotos: (c) Georg Jorczyk (Grimme-Institut), außer
Nr. 19 (c) Justiz-Online
Nr. 24 (c) WDR 2012 / Thomas Brill

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……denk mal! Mit Kindern und Jugendlichen Denkmäler erkunden, begreifen und bewahren

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Nov 152012
 

 

www.kinderfreundliche-stadtentwicklung.nrw.de
Die Info- und Methodenbox bietet unterschiedliche Spielanregungen zum Erkunden von Denkmälern.

Wer die Zukunft gestalten möchte, sollte auch einmal zurück schauen auf die Geschichte und die Zeugen unserer Entwicklung, die in Nordrhein-Westfalen in Form von Bodendenkmälern, historischen Bauten, Industrie und Gartendenkmälern überall zu finden sind. Unter dem Motto „Nur was man kennt, schützt man auch!“ hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW die Info- und Methodenbox „…denk mal!“ entwickelt, mit der Kinder und Jugendliche sich spielerisch über die vielfältigen Denkmäler in ihrer Umgebung informieren können.

Die Box ist als Karteikartensystem im DIN-A5-Format konzipiert und umfasst die fünf Themenbereiche „denk mal“ allgemein, Stadtgeschichte, Industriekultur, Gartendenkmäler und Bodendenkmäler. Die Karten enthalten Fragen, Aufgaben und Spiele, die z. B. die Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen für ihre Umgebung stärken sollen oder ihnen Rechercheaufträge geben. Auch zur kreativen Arbeit mit Fotos oder anderen Dokumentationsmedien regen die Karten an. Einsetzbar ist sie von Städten und Gemeinden, in Schulen, Museen oder Jugendeinrichtungen. Die Aktionen und Vorschläge der Karten sind auf verschiedene Altergruppen zugeschnitten und lassen sich anpassen.

Die Info- und Methodenbox wird in der Ausstellung am Tag der Medienkompetenz vorgestellt. In Anlehnung an die Projekt- und Spielvorschläge aus der Methodenbox Denkmal können einzelne Bausteine ausprobiert und nachgespielt werden. Zusätzlich können Besucher(innen) eigene Ideen zum Thema „kinder- und jugendfreundliche Stadt“ einbringen. Diese werden im Laufe der Ausstellung in geeigneter Form präsentiert.

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Mehr Medien oder mehr Medienalternativen? Die Expertinnen präsentieren ihre Positionen zum Thema „lernen“

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Nov 142012
 

Dr. Bleckmann / Prof. Marci-Boehncke

Unsere Welt ist mehr und mehr eine digitale. Mit Computern, Smartphones und Co. umgeben wir uns tagtäglich: Sie sind Basis unserer Arbeit, dominieren immer mehr unsere Kommunikation und füllen einen großen Teil unserer Freizeit. Auch unsere Kinder nützen Medien immer früher und immer selbstverständlicher. Liegt da nicht der Schluss nahe, Medien auch verstärkt in den Schulalltag zu integrieren, um Kinder ideal auf ein Leben in der digitalen Welt vorzubereiten?

„Nein“ lautet hierauf die Antwort von Dr. Paula Bleckmann. Die Autorin von „Medienmündig“ (Klett-Cotta 2012) plädiert in ihrem Positionspapier dafür, statt mehr Medien, mehr Medienalternativen in der Pädagogik einzusetzen und argumentiert u.a. aus ihrer Arbeit zu Computerspiel- und Internetabhängigkeit am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen.

Medienmündig ist, wer Manipulation durch mediale Angebote kritisch reflektiert, und wer sich für nichtmediale Handlungsalternativen immer dort entscheidet, wo sie seinen langfristigen Zielen und Bedürfnissen besser dienen als mediale Handlungsmöglichkeiten. In diesem Sinne möchte ich uns gerade für das Aktionsfeld „Medien und Lernen“ statt einer blinden Fortschrittsgläubigkeit für die Zukunft eine medienmündige Politik wünschen.

Dem entgegen setzt Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke von der Technischen Universität Dortmund ihren Wunsch nach Medieneinsatz in Schule und Kindergarten. In ihrem Positionspapier plädiert sie für eine zukunftorientierte Pädagogik, die sich den medialen Gegebenheiten der heutigen Zeit anpasst.

Die Digitalisierung ist nicht zurück zu drehen. Klagen über die Veränderungen von Kommunikationsverhalten und Tagesgestaltung sind nur in sehr beschränktem Maß sinnvoll. Die Chancen der Digitalisierung sollten verstärkt gesucht und bildungspolitisch genutzt werden.

Die kompletten Positionspapiere der beiden Expertinnen sind nun online nachzulesen. Sie bilden die Grundlage für die Debatte zum Thema „lernen“ am Nachmittag des Tags der Medienkompetenz im Landtag Nordrhein-Westfalen.

Die Expertinnen und das Team des Tags der Medienkompetenz freuen sich schon jetzt auf Kommentare und Diskussionsbeiträge: hier im Blog oder über Facebook und Twitter.

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Die Maus kommt in den Landtag

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Nov 092012
 

Die Maus kommt in den Landtag
(c) terbrüggen show-produktion 2012

Der Westdeutsche Rundfunk macht nicht nur Fernsehen und Radio, sondern auch vielfältige medienpädagogische Angebote. Das Netzwerk Medienkompetenz des WDR www.schlauer.wdr.de bietet eine Vielzahl von Fortbildungen wie den Medienpädagogischen Tag des WDR, Aktionen und Unterrichtsmaterialien. In der WDR Kinderwelt können Schüler(innen) der 3. bis 5. Klasse zum Beispiel im WDR Kinderstudio selbst Programm machen.

Auch für die Verknüpfung von Radio, Fernsehen und Schule sorgt der WDR. So ist der neue Kinderradiokanal KiRaKa, der die Kinderangebote des WDR im Digitalradio bündelt, regelmäßig in Grundschulen des Landes zu Gast und macht mit den Schüler(inne)n Radio. Planet Schule bietet multimediales Schulfernsehen, indem es Inhalte für Lehrer(innen), Schüler(innen) und alle Bildungsinteressierten aufbereitet und mit Unterrichtsmaterial begleitet. Außerdem präsentiert Planet Schule mit „dok’mal“ ein Dokumentarfilmportal für Schüler(innen).

Auch die „Klassiker“ des WDR-Kinderfernsehens und -radios „Die Sendung mit der Maus“, „Die Sendung mit dem Elefanten“ für kleinere Zuschauer und „Die Bärenbude“ fördern z.B. mit zusätzlichen Webangeboten die Medienkompetenz von Kindern.

Alle diese Angebote können Besucher(innen) des Tags der Medienkompetenz am Stand des WDR kennen lernen und natürlich die Maus treffen. Der KiRaKa wird im Bühnenprogramm präsentiert werden.

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Ulrich Lepper und Michael Seemann – Die Experten zum Thema „vertrauen“ stellen sich vor

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Nov 082012
 

Vom Facebook-Profil zum Kundenprofil oder vom Chaos zur Community? Digitale Technologien erzeugen eine Menge digitaler Daten, deren Verknüpfung ein lohnendes Geschäft ist. Nur für wen? Missbrauchen Internetfirmen unser Vertrauen in ihre Angebote, indem sie unsere privaten Daten zu Geld machen oder verschafft die Vernetzung unserer Daten ungeahnte neue Möglichkeiten? In den drei Debatten am Nachmittag des Tags der Medienkompetenz am 26. November im Landtag sollen die wichtigsten Fragen diskutiert werden, die sich uns in der Welt von sozialen Netzwerken, Smartphones und Computerspielen stellen. Eine davon: Lassen sich  unsere „analogen“ Definitionen von Öffentlichkeit und Privatheit überhaupt in die digitale Welt übertragen?

Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben auch in der digitalen Welt im Auge hat Ulrich Lepper, der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig stellt er den öffentlichen Zugang zu behördlichen Informationen für Bürger(innen) sicher. Wie sich (private) Daten und Informationen im Netz immer mehr unserer Kontrolle entziehen, und das durchaus auch zu unserem Vorteil, analysiert der Blogger Michael Seemann (mspr0.de, ctrl-verlust.net). Ihre Positionen werden beide Experten in der Debatte zum Thema „vertrauen“ vorstellen und mit den Teilnehmer(inne)n diskutieren.

Klicken Sie auf ein Portraitfoto, um nähere Informationen zum Experten zu erhalten:

                                       
Ulrich Lepper                                                                            Michael Seemann
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