Nov 262012
 

Interview von Laura Rentmeister

WoW, Cyber-Mobbing und Amokläufe in deutschen Schulen. Ute Willms vom Landeskriminalamt NRW spricht mit uns über die Vorbeugung von negativen Auswirkungen der virtuellen Welt.

Frau Wilms, mit welchen Institutionen arbeiten Sie im Landeskriminalamt zusammen?
Ute Willms: „Bevorzugt arbeiten wir mit Pädagogen und der Schule zusammen.“

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Schulen?
U.W.: „Die Infomaterialien werden über einen Verteiler an alle Schulen verschickt. Leider landen sie nicht immer bei dem gewünschten Empfänger.“

Wo liegen die Unterschiede zwischen den Altersgruppen?
U.W.: „Den besten Zugang erhalten wir durch das Medium Film. Dort werden verschiedene Kriminalitätsphänomene in den verschiedenen Altersgruppen präsentiert.“

Unterscheiden sich die Themen, die Sie  zum Beispiel auf einer Hauptschule oder einem Gymnasium präsentieren?
U.W.: „Darüber weiß ich leider nichts genaues, weil meine Kinder beide auf das Gymnasium gehen. Doch gerade war eine Pädagogin von einer Förderschule bei uns und sie hat mir erklärt, dass die Kinder dort Filme zur Prävention von Gewalt angucken, die nicht länger als ein bis drei Minuten andauern, weil die Konzentration nicht länger reicht.“

Ist es für Sie persönlich als Mutter in Ihrer eigenen Erziehung hilfreich, dass Sie sich beruflich mit diesem Thema auseinander setzen?
U.W.: „Meistens sind meine Kinder weiter als ich in den Medien, aber ich kann mit meinen Kindern über alles sprechen. Bei uns besteht eine Offenheit, die genauso für den Bereich Medien gilt. Gelebte Vorbeugung ist die beste Vorbeugung.“

 

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