Nov 172012
 

(c) Clemens Mirwald / pixelio.de

Die Filmproduktion „Bewertungsportale im Internet“ ist im Rahmen der Aufklärungs- und Informationskampagne „Surfer haben Rechte“ im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband von Claus Worenski produziert und im April 2012 erstmals der Öffentlichkeit gezeigt worden. Die Kampagne möchte Bürgerinnen und Bürger für den bewussten und sparsamen Umgang mit persönlichen Daten sensibilisieren und sie über ihre Rechte als Verbraucher aufklären.

Der Filmspot zeigt einen jungen Mann in der Elektronikabteilung eines bekannten Kaufhauses, der interessiert ein Mobiltelefon in die Hand nimmt und sofort von drei anderen Kunden belagert und mit Empfehlungen und persönlichen Erfahrungen bombardiert wird. Alle reden durcheinander, der junge Mann versteht kein einziges Wort und legt das Telefon schnell an seinen Platz zurück. Im Nu verschwinden die „Einflüsterer“. Was der Film mit Humor und Witz aufgreift, ist in einer Situation mit Beratungsbedarf ein echtes Problem: positive Kundenbewertungen können unangemessen, intransparent oder gefälscht sein. Sie können beispielsweise im Auftrag von Dritten angefertigt worden sein oder gleich von den Firmen selbst stammen. Fingierte Kundenbewertungen werden gemeinhin auch als Astroturfing bezeichnet und sind nichts anderes als Schleichwerbung und damit rechtswidrig im Sinne des § 4 Nr. 3 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Fremde Bewertungen können auch zu Voreingenommenheit und Vorurteilen führen.

Die Webseite „surfer-haben-rechte.de“ informiert über Preisvergleichs- und Bewertungsportale, zeigt Probleme auf und gibt in einer Checkliste Handlungsempfehlungen für den richtigen Umgang mit diesen Diensten.

Der Filmspot hat eine Länge von 1:48 min und wird im Kinoprogramm am Tag der Medienkompetenz zu sehen sein.

Wer neugierig auf den Regisseur geworden ist, kann sich weitere Produktionen von Claus Worenski auf seinem youtube-Kanal ansehen.

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