Nov 052012
 

Medien so früh wie möglich in der Erziehung und Bildung von Kindern einsetzen, um ihnen die Teilhabe an der digitalen Welt zu ermöglichen oder gefährdet das (zu) frühe Heranführen von Kindern an Computer und Co. den Bildungserfolg von Kindern? In der Diskussion um Chancen, Risiken und Auswirkungen von digitalen Medien auf unser Leben sind Kinder und ihr Mediengebrauch oft im Zentrum der Kontroverse. In den drei Debatten am Nachmittag des Tags der Medienkompetenz am 26. November im Landtag sollen die wichtigsten Fragen diskutiert werden, die sich uns in der Welt von sozialen Netzwerken, Smartphones und Computerspielen stellen. Eine davon: Was und wie sollten Kinder heute und in Zukunft über Medien lernen?

Zwei sehr unterschiedliche Einschätzungen zu dieser Frage werden die Expertinnen zum Thema „lernen“ in der Debatte am Tag der Medienkompetenz vertreten. Dr. Paula Bleckmann, die derzeit am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen zu Computerspielsucht forscht, warnt in ihrem aktuellen Buch „Medienmündig“ vor zu frühem Medienkonsum. Dr. Gudrun Marci-Boehncke, Professorin für Elementare Vermittlungs- und Anwendungsaspekte im Fach Deutsch/Literaturwissenschaft an der TU Dortmund plädiert für eine konstruktive Anpassung des Lernens an die digitale Welt, indem Computer offensiver in allen Bildungseinrichtungen – von der Kita an – eingesetzt werden.

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                                                                         Dr. Paula Bleckmann                                                                       Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke

 

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