Okt 292012
 

(c) Günther Schad / pixelio.de

Eine neue coole App, mit der man Gitarrenakkorde spielen kann: einfach downloaden, oder? Eine Computermaus als Werbegeschenk fürs Büro: schöne Idee, oder? „Geheim“: Ein Passwort für alle Fälle, oder?

Gemeinsam mit dem Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen erarbeitet der Landespräventionsrat derzeit sechs Kurzfilme zum Thema „Cybercrime“. Sie sollen Bürger(innen) für die Fallen sensibilisieren, die ihnen Kriminelle im Internet stellen. Die Filme zeigen in kurzen Geschichten, wie Jugendliche, Geschäftsleute, Senioren oder Verbraucher auf betrügerische Tricks im Internet herein fallen. Experten vom Institut für Internet-Sicherheit erklären, wer sich hinter trojanischen Mäusen verstecken kann, welche unerwünschten Zusatzfunktionen man sich mit manchen Apps auf’s Smartphone holen kann oder welche Folgen schlecht gewählte Passwörter haben können.

Die Clips werden am Stand des Landespräventionsrats in der Ausstellung präsentiert beziehungsweise im Kinoprogramm am Tag der Medienkompetenz zu sehen sein.

Der Landespräventionsrat berät als unabhängiges Gremium die Landesregierung in übergreifenden Fragen der Kriminalprävention. Ihm gehören von mehreren Ressorts der Landesregierung entsandte Fachleute und Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Organisationen an. Er verzahnt staatliches Handeln mit zivilgesellschaftlichem Engagement. Die Prävention von Internet- und Computerkriminalität ist eines der Schwerpunktthemen des Landespräventionsrats.

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