Okt 092012
 

MdL Brigitte Dmoch-Schweren (SPD)
(c) Dmoch-Schweren

Im Rahmen der „Aktionen vor Ort“ des „Tags der Medienkompetenz“ (26. November 2012, Düsseldorf) besucht Brigitte Dmoch-Schweren (MdL, SPD-Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien) das Projekt „ESCapade“ in Hürth. Seit 2010 wendet sich „ESCapade“, das von der Drogenhilfe Köln angeboten wird, an Familien mit Kindern zwischen 13 und 18 Jahren, bei denen die Computernutzung zum Problem geworden ist.

Brigitte Dmoch-Schweren informiert sich bei ihrem Besuch vor Ort über ganz konkrete Lösungsansätze. Laut JIM-Studie ist der Computer seit 2011 das wichtigste Alltagsmedium von Jugendlichen. Sogwirkung entfalten hier nicht nur die Vielfalt an Handlungsmöglichkeiten – kein Medium ist in der Lage, derart flexibel an die natürlichen Bedürfnisse wie Spaß, Entspannung, Ablenkung, aber auch Erfolg, Anerkennung oder das Gefühl des „Gebraucht-werdens“ anzuknüpfen. Die Arbeit des Projekts in den letzten zwei Jahren wird am 9. Oktober 2012 auf der Jahrestagung der Drogenbeauftragten in Berlin anhand der Ergebnisse der begleitenden wissenschaftlichen Evaluation vorgestellt.

Das Projekt „ESCapade“ wurde in Berlin, Freising, Köln, Lörrach und Schwerin durchgeführt. Die Drogenhilfe Köln hat das Projekt koordiniert. Es bietet Gespräche und Seminartage für betroffene Familien an. Das Ziel ist eine Reduzierung der psychosozialen Folgeerscheinungen des Computernutzungsverhaltens sowie der erlebten Belastung für alle Familienmitglieder.

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