Sep 142012
 

Eltern-Medien-Jugendschutz, ein Weiterbildungsangebot des AJS

Wem können Kinder in der virtuellen Welt vertrauen? Das heißt auch: Wie können Eltern ihren Kinder vermitteln, wem sie in der virtuellen Welt vertrauen können? Vielen Eltern sind Smartphones, Apps, soziale Netzwerke und Chatrooms eher fremd. Für die Kinder und Jugendlichen dagegen sind sie Alltag und Lebenswelt.

Private Daten und Informationen im Netz zu teilen gehört zunehmend zum sozialen Leben der Kinder und Jugendlichen dazu. Um nicht abgehängt zu werden, brauchen Eltern hier: Aufklärung ohne Belehrung, Unterstützung ohne Besserwisserei, Ermutigung ohne schlechtes Gewissen. Und all das finden sie nicht in den tausend vorhandenen Broschüren und Faltblättern. Vielleicht aber gibt es das beim Lehrer ihrer Kinder, bei der Erzieherin oder dem Schulsozialarbeiter, in der Familienbildungsstätte oder der Beratungsstelle.

Die Weiterbildung „Eltern-Medien-Jugendschutz“ (ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW e.V.) qualifiziert eben solche Fachkräfte, Mütter und Väter im pädagogischen Alltag zu beraten, Elternabende zu medienpädagogischen Themen durchzuführen, „Tür-und-Angel“–Gespräche zu führen und Projekte anzuschieben.

Die Arbeitsgemeinschaft  Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW e.V. wird  „Eltern-Medien-Jugendschutz“ in der Ausstellung am Tag der Medienkompetenz im Landtag vorstellen. Weitere Infos unter: www.eltern-medien-jugendschutz.de.

Ein Gastbeitrag des AJS

 Veröffentlicht von

Kommentare sind derzeit nicht möglich.